Samstag, April 28, 2007

auszug platons symposium

Der Weg aber führt in der wahren Erotik von dem Beglücktsein durch den einzelnen schönen Leib über die Liebe zur leiblichen Schönheit überhaupt zur Liebe des Seelisch-Schönen und von ihm zur Liebe jener Schönheit, die dem Gedanken, dem Ideellen eignet. Wer die Stufen jenes Aufstiegs durchschritten hat, dem aber öffnet sich auf höchster Stufe der Blick für die reine Gestalt des einen wahren Schönen an sich, das immer ist, nicht entsteht und nicht vergeht, nicht größer und nicht kleiner wird, das an keinen bestimmten Ort und an keine bestimmte Zeit gebunden ist, das sich überhaupt nicht in irgendeinem Raum, weder auf der Erde noch im Himmel, befindet, sondern rein und lauter und unvermischt als ein an und für sich bestehendes einzigartiges Sein ewig in sich ruht, an dem alles andere teilhat, jedoch in der Weise, daß sein Werden und Vergehen jenes wahre Schöne nicht berührt.

Sonntag, April 15, 2007

K OZ

Dienstag, April 10, 2007

Eros (Philosophie) Platons Symposion


Eros (Philosophie)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der philosophische Eros bezeichnet eine bestimmte Vorstellung der menschlichen Liebe. Der Begriff wurde von Platon geprägt, der sich in seinen Werken Symposion und Phaidros mit den verschiedenen Ideen der Liebe, des Begehrens und der Erkenntnis befasste.


Der platonische Eros [Bearbeiten]Platon geht es in seinen erkenntnistheoretischen Werken um die Ideen, an denen alle Menschen partizipieren (teilhaben). Die Ideen bilden die metaphysische Essenz, die der Existenz vorrausgehen. Diese sind aber nicht als solche erkennbar, sondern nur intuitiv erfahrbar.


Im Symposion beschreibt Platon mehrere Stufen des Eros:

(1) die Schönheit eines Körpers

(2) die Schönheit aller Körper

(3) das Schöne in den Seelen

(4) das Schöne in der Gemeinschaft und in der Wissenschaft

(5) die Idee des Schönen

Letztere ist bei Platon synonym mit der Idee des Guten und des Wahren (='die eine Idee').


Der Eros ist für Platon der Helfer auf dem Weg der Erkenntnis, der Weg selbst, bzw. die Methode, ist die Dialektik. Der verliebte Mensch ist, weil sein Geist freier ist, empfänglicher für diese Ideen. Was die Verliebtheit mit den Ideen verbindet, ist laut Platon eine Erinnerung an die Ideen im Urzustand (die nach platonischer Vorstellung von der individuellen Seele vor der Geburt geschaut werden).


Die platonische Liebe bezeichnet also nicht nur, wie im heutigen Sprachgebrauch üblich, eine freundschaftliche Art der Liebe, die ohne eine sexuelle Komponente auskommt, sondern ganz speziell eine Liebe unter 'Gleichen' (das waren im antiken Griechenland nur die freien, volljährigen, männlichen, einheimischen Bürger). Der Eros steht in seiner platonischen Gestalt demnach für eine die Freundschaft übersteigende, nichtsexuelle Form der Liebe, die als der pädagogische Eros zwischen dem Lehrer und dem Schüler bei der Gewinnung der Erkenntnis vermittelt.

Montag, April 09, 2007

Das Labyrinth - Urbild weiblicher Spiritualitaet






Ich habe vor, eine Labyrinth Erlebnis am Strand zu vermitteln unter dem
motto: wiederbelebung der Imagination im treffpunkt von Koerper und Seele.


Samstag, April 07, 2007

Das Geständnis des Minos


Apokryphe von Peter Karvas in: "Der Tanz der Salome", Aufbau-Verlag Berlin Weimar
1992